Austausch 2007/2008
Abb.: Gruppenfoto
Abb.: Empfang beim Lorscher Bürgemeister
Die französischen Austauschpartner sind immer sehr froh, unsere Schule besuchen zu dürfen, denn für sie bedeutet dies Entspannung. Die französische Schule geht bis 17 Uhr und auch danach haben die Schüler noch Hausaufgaben zu erledigen. Daher wird ein solches Austauschprogramm gerne entgegen genommen, um die theoretisch erlernte Sprache in einem entspannten Umfeld zu praktizieren. Nach einer Woche wird der Abschied aus Deutschland mit sehr gemischten Gefühlen auf beiden Seiten entgegen genommen. Freundschaften haben sich entwickelt, man muss sich, oft unter Tränen, für einige Wochen trennen, freut sich auf der anderen Seite aber natürlich auch wieder auf den gewohnten Tagesablauf. Denn eine Woche in einer anderen Sprache zu kommunizieren, andere Situationen zu erleben und fremde Gebräuche in seinen individuellen Alltag einzubinden, ist selbstverständlich auch anstrengend. Die Schüler sind danach oft verwundert, wie viel ihnen dieser Austausch hinsichtlich ihres Spracherwerbs geholfen hat und sind wesentlich entspannter im Französisch-Unterricht.
Einige Wochen später findet der Gegenbesuch in Le Coteau (ca. 80km von Lyon entfernt) statt. Bereits während der ungefähr 8-stündigen Busfahrt steigt die Nervosität. Obwohl die Freude groß ist den Austauschpartner wiederzusehen, machen sie sich dennoch Gedanken. „Wird meine Gastfamilie freundlich zu mir sein?“, „Verstehe ich die Franzosen?“, oder auch „Muss ich Schnecken und Frösche in Frankreich essen?“, „Essen die jeden Tag Baguette?“. Gegen 17 Uhr erreicht der Bus Le Coteau und unsere deutschen Schüler werden bereits sehnsüchtig von den Austauschpartnern erwartet.
Abb.: Hochseilklettergarten in Lyon
Auch in Le Coteau erwartet die Schüler eine aufregende Woche. Sie lernen ein neues Schulsystem kennen, in welchem die Schüler die Klassensäle wechseln, eine Schulstunde 55 Minuten dauert, es ganz andere Fächer gibt und die Schule bis 17 Uhr geht. Doch sie verbringen nicht nur ihre Zeit in der Schule, sondern dürfen auch mit ihren Austauschpartnern gemeinsame Unternehmungen machen. So besuchen sie zum Beispiel Lyon oder gehen gemeinsam auf den Hochseilklettergarten. Nach einer Woche ist dann leider der Austausch vorbei und wird auch dieses Mal sehr tränenreich beendet.
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