Chronik der Werner-von-Siemens-Schule in Lorsch


1991-2000



Februar 1991 Für die Schüler der 4. Grundschulklassen der Wingertsbergschule und der Grundschule Einhausen sowie deren Eltern wird erstmals ein Informationstag durchgeführt, um Hilfestellung zur Wahl des weiteren Bildungsweges zu leisten.

Juni 1991 Viel beachtete Projektwoche. Den Abschluss bildet ein Präsentationstag, der Besucher- massen in die Schule lockt.
In Lorsch findet der Hessentag mit einer Fülle von kulturellen Veranstaltungen statt. Schüler und Lehrer beteiligen sich aktiv an der Programmgestaltung.

November 1991 Besuch des Kollegiums bei der Firma Siemens in Bensheim mit Informationen über die Situation auf dem Ausbildungssektor. Gemeinsamer Erfahrungsaustausch mit der Firmenleitung.

Februar 1992 Besuch des Berufsbildungszentrums (BBZ) der Kreishandwerkerschaft in Bensheim durch das Kollegium.

Juni 1992 Ein Schulfest mit den unterschiedlichsten Beiträgen der Klassen lockt viele Besucher in die Schule im Lagerfeld.

September 1992 Großes Sportfest mit Bundesjugendspielen im Waldstadion des SC Olympia

Mai 1993 Der Schüler Bekir Ilhan (Klasse 8aH) wird Kreissieger im Mathematikwettbewerb.

Juli 1993 Eine Projektwoche am Schuljahresende begeistert Schüler, Lehrer und Eltern.

August 1993 Eingliederung und Verlagerung der Schule für Lernhilfe von der Wingertsbergschule an die Siemens-Schule.

Juli 1994 Ein Schulfest bietet Spiel, Sport, Kultur, Kulinarisches und Unterhaltung.

August 1994 Der Schüler Sven Hartmann (10bR) wird Deutscher Jugendmeister im Luftgewehrschießen.

September 1994 Schulamtsdirektor Georg Rossmann zeichnet im Auftrag des Kultusministeriums in Wiesbaden die Siemens-Schule und deren Schüler für langjährige erfolgreiche Teilnahme am Mathematikwettbewerb des Landes Hessen aus.

Dezember 1994 Gemeinsam mit dem neu eröffneten Museumszentrum werden verschiedene Unterrichtsprojekte organisiert und realisiert.

Juni 1995 Durchführung einer Projektwoche. Im Rahmen eines Präsentationstages besuchen weit über Tausend Gäste die Schule.

Juli 1995 Wegen mangelnden Schülerzahlen wird die Schule für Lernhilfe der Kirchbergschule in Bensheim angegliedert.

Abb.: Die Werner-von-Siemens-Schule erhält im Mai 1996 ein Basketballfeld.
Oktober 1995 Gründung des Vereins "Freunde und Förderer der Werner-von-Siemens-Schule". Klaus Schwab wird zum Ersten Vorsitzenden gewählt.

November 1995 Baubeginn des lange geplanten Basketballfeldes, das der Schulträger gemeinsam mit der Stadt Lorsch, der Sparkasse und der Volksbank Lorsch sowie mit Hilfe vieler Spender finanziert.

Mai 1996 Einweihung und Übergabe des neuen Basketballfeldes durch den Schulderzenenten Egon Straub und durch den Vorsitzenden des Fördervereins, Klaus Schwab.

Juni 1996 Projektwoche mit Präsentationstag der Superlative und Entlassfeier: Die Lorscher Zeitung berichtet in zwei Sonderseiten von den schulischen Aktivitäten. Auch diesmal übertrifft die die Besucherresonanz alle Erwartungen.

August 1996 115 neue Schüler werden aufgenommen.
Liane Philippi, Schülerin der Klasse 10aR, wird zweifache Süddeutsche Meisterin im Kugelstoßen und Diskuswerfen.

Oktober 1996 Klaus Schwab wird nach sechsjähriger erfolgreicher Arbeit als Schulelternbeiratsvorsitzender verabschiedet.

Mai 1997 Bereits seit 20 Jahre findet der Schüleraustausch zwischen der Werner-von-Siemens-Schule in Lorsch und dem College "Les Etines" in Le Coteau/Roanne statt. Lehrer Helmut Roß und Lehrerin Frau Adelheid Conrad sind von Anfang an für die Organisation auf Seiten der Siemens-Schule verantwortlich und erwerben sich somit um die deutsch-französische Freundschaft herausragende Verdienste.

Juni 1997 Eine Projektwoche zum Thema "Schule und Verein" führt zu neuen Kooperationsformen und soll den Jugendlichen den Weg zu den unterschiedlichen Vereinen öffnen. Das Motto der Projektwoche lautet: "Sport- und Kulturvereine stellen sich vor".

Juli 1997 103 Schülerinnen und Schüler werden in der Nibelungenhalle entlassen. Das Schuljahr endet mit einem großen Sporttag.

September 1997 118 Schülerinnen und Schüler werden eingeschult.

November 1997 Eine Jugendbuchausstellung, die gemeinsam vom Förderverein und der Buchhandlung "Am Kloster" arrangiert wird, soll die Schüler noch intensiver zum Lesen anregen und motivieren.
Die langjährige und sehr verdienstvolle Schulsekretärin, Frau Doris Fleschhut, wird im Rahmen einer Feierstunde in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet. Zu ihrer Nachfolgerin wird Frau Edith Diehl berufen.

Mai 1998 Kreisausschuss und Kreistag des Kreises Bergstraße beschließen, die Werner-von-Siemens-Schule durch einen Erweiterungsbau, bestehend aus sechs Klassen und zwei Gruppenräume, zu realisieren, um den weiterhin steigenden Schülerzahlen gerecht zu werden.

Juli 1998 Die Schulgemeinde der Werner-von-Siemens-Schule bereitet sich seit Monaten auf das 25-jährige Jubiläum vor. Ein reichhaltiges Festprogramm in der Woche vom 01. - 04. Juli stößt auf eine ungeheure Resonanz. Ein Festgottesdienst mit einem anschließenden Festkommers im Museumszentrum leiten die Festtage ein. Theaterabende, kulturelle und sportliche Veranstaltungen, Ehemaligen-Treffen, eine historische Bilderausstellung über die Entwicklung der Schule sowie eine Projektwoche lassen in diesen Tagen sehr viele Besucher und Gäste aus nah und fern die Schule aufsuchen. 24 Hauptschüler und 74 Realschüler verlassen im Jubiläumsjahr die Werner-von-Siemens-Schule.

September 1998 112 Schüler werden in die Klassen "5" der Haupt- und Realschule aufgenommen.

Dezember 1998 Auf Grund zunehmender Schülerzahlen wird an der Werner-von-Siemens-Schule die Stelle eines Zweiten Konrektors geschaffen. Nach einem Auswahlverfahren wird Frau Angelika Czypull mit der Übernahme diese Funktion betraut.

Abb.: Amtsantritt unserer 2. Konrektorin Frau Czypull.
März 1999
Abb.: Eine von vielen Wandmalereien in den Gebäuden der Werner-von-Siemens-Schule.
Unter der Anleitung des Kunstlehrers Philipp Schmitt wird das Projekt "Wandmalerei" weiter forciert. Graue Betonwände werden künstlerisch gestaltet, was nicht nur zur Verschönerung der Flure beiträgt, sondern auch das Problem von Schmierereien und Grafitti minimiert.

Mai 1999 Zur Interstützung der Gewalt- und Suchtpräventionsarbeit der Schule gastiert in Zusammenarbeit mit der Stadtjugendpflege Lorsch im Paulusheim das Kölner Jugendtheater "Comic in" und präsentiert das Stück "Abgedreht und Abgehangen". In den Jahrgangsstufen "7 - 10" stößt diese Aufführung auf überaus große Resonanz.

Juni 1999 114 Schülerinnen und Schüler werden entlassen.

August 1999 138 Schüler werden in zwei 5. Hauptschulklassen und vier 5. Realschulklassen aufgenommen.

September 1999 Der Erste Spatenstich für den Erweiterungsbau der Werner-von-Siemens-Schule wird vorgenommen, das Richtfest erfolgt am 10. Dezember 1999.

Oktober 1999 Der Förderverein installiert ein Schülertelefon im Erdgeschoss des Altbaus.

Dezember 1999 Die Firma Siemens stellt dem Fachbereich "Informatik" fünf neue Computer zur Verfügung.
Abb.: Transport der von "Reuters" gespendeten 20 PCs durch das Autohaus "Blust".


Juni 2000 Im Rahmen eines Schulfestes, verbunden mit einem Tag der offenen Tür, werden nicht nur über 118 Schülerinnen und Schüler der Klassen 9 H und 10 R verabschiedet, sondern auch der Erweiterungsbau (sechs Klassenräume, zwei Computerräume, ein Lagerraum, ein Archiv) eingeweiht. Ein Sporttag rundet das Schuljahr ab.

Juli 2000 Von der in Offenbach ansässigen britischen Presseagentur "Reuter" erhält unsere Schule zwanzig Computer. Das Lorscher Autohaus BLUST unterstützt diese Aktion und sorgt für den kostenlosen Transport von Offenbach nach Lorsch.

August 2000 Der langjährige Hausmeister Karl-Heinz Mühlum, der in der Werner-von-Siemens-Schule seit der Gründung im Jahre 1973 sehr engagiert und kompetent arbeitet, geht in den wohlverdienten Ruhestand. Zu seinem Nachfolger wird Herr Michael Schramm bestimmt. 121 Schülerinnen und Schüler werden in die Jahrgangsstufe "5" aufgenommen.

September 2000 Frau Christa Stanton führt einen Informationsabend durch zum Thema "Vom Gehirnbesitzer zum Gehirnbenutzer".